Lichterbogen sprudelt in Laboroptik
Besinnliches Fest? Sicherlich nicht - Ausgeflippt trifft es besser. Bei Toom hat Daniel Philip Schuster diesen Lichterbogen erstanden.

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Besinnliches Fest? Sicherlich nicht - Ausgeflippt trifft es besser. Bei Toom hat Daniel Philip Schuster diesen Lichterbogen erstanden.
Exklusiv für Stilfetischisten.de von Daniel Philip Schuster
Unter gewissen Umständen kann Weihnachten einen doch sehr auf die Nerven gehen. Singende Kinder, überforderte Eltern, überfüllte Abteilungen voller Glitzerkugeln… Man muss das Fest der Liebe tatsächlich lieben, um nicht aggressiv zu werden. Jedes Jahr hatte ich gewisse Klischee-Erwartungen an die Vorweihnachtszeit. Dieses Jahr aber kann ich es gar nicht abwarten, meine Wohnung mit winterlichen Accessoires vollzustopfen. Aus gutem Grund:
Ich war gestern zwecks Christbaumkugel-Suche unterwegs, und konnte erstaunliches entdecken. Der Handel wartet dieses Jahr nicht nur mit klassischen Wölkchen-Kitsch auf, sondern überrascht mit aufgepeppten Klassikern. Welches ältere Familienmitglied hatte ihn nicht zur Weihnachtszeit im Fenster? Der gute, alte, handgeschnitzte Lichterbogen. Jaaa. Das Grauen! Ich gebe es gerne offen zu: Ich hasse ihn. Da bin ich total Anti. Punk. Revoluzzer. Oder wie immer man das auch nennen mag. Der Lichterbogen wird nur noch getoppt von blauen Holzschmetterlingen.
Aber - Oh wunder: Gestern habe ich mir einen Lichterbogen gekauft - Nicht handgeschnitzt, und komplett ohne Kerzen auskommend, zählt er für mich zu den verrücktesten und kreativsten Weihnachtsdekorationen, die ich bis dato erblicken dürfte.
Ich lackiere ihn noch um, aber ansonsten hat er schon jetzt einen festen Platz auf meiner Fensterbank: Die typische Treppe, bestückt mit sieben kleinen, sprudelnden Wassersäulen, die wie Kerzen geformt zum ultimativen Blickfang werden. Das Sprudeln beginnt lustiger Weise auch mit der Kerze ganz oben und je länger der Leuchtbogen angeschaltet ist, desto mehr dieser Glasröhrchen beginnen zu brausen.
Entdeckt im sonst verhassten Toom-Baumarkt für 9,99 Euro. Ich hab ihn für acht bekommen - Das Austellungsstück war das letzte Exemplar, welches im Baumarkt aufzufinden war. Da sag ich auch endlich mal: Wow!
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1½
Verfasst von Lianna am 25.11.2008
Was man nicht alles im Baumarkt findet! Vielleicht sollte man seine Weihnachtsgeschenke nciht mehr im Kaufhaus erstehen, sondern einfach mal einen schönen, ruhigen Bummel durch den Baumarkt machen (der ist um die Adventszeit doch eh leer oder
)
Schickes Teil!